Überblick
Eine Speicheldrüsenoperation wird bei wiederkehrenden Entzündungen, Steinen, Zysten, gutartigen Tumoren oder anderen Veränderungen geplant. Ziel ist die Behandlung der Ursache unter möglichst guter Schonung des Gesichtsnervs, der Umgebung und der Speichelfunktion.
Für wen kommt die Behandlung infrage?
Eine anhaltende Schwellung, beim Essen zunehmende Schmerzen, wiederkehrende Entzündungen, eine tastbare Raumforderung oder ein auffälliger Bildbefund sollten von einem erfahrenen Kopf-Hals-Chirurgen beurteilt werden.
Behandlungsablauf
Ultraschall, Bildgebung, eine Nadelprobe und die klinische Untersuchung können zur Diagnostik eingesetzt werden. Der Eingriff wird an Drüse und Diagnose angepasst, wobei wichtige Nerven und Gefäße sorgfältig geschont werden.
Heilungsphase
Vorübergehende Schwellung, Empfindlichkeit, Gefühlsveränderungen oder Veränderungen des Speichels sind möglich. Kontrollen beurteilen Wundheilung, Nervenfunktion, den Befund und die Rückkehr zum normalen Essen.
Wichtiger Hinweis
Eine neue oder anhaltende Schwellung der Speicheldrüse sollte untersucht und nicht selbst behandelt werden. Die Therapie richtet sich nach der genauen Diagnose.