Überblick
Eine endoskopische Nasennebenhöhlenoperation wird geplant, wenn eine chronische Nebenhöhlenerkrankung trotz medikamentöser Behandlung nicht ausreichend kontrolliert werden kann. Die natürlichen Nasenwege werden genutzt und gesundes Schleimhautgewebe möglichst erhalten.
Für wen kommt die Behandlung infrage?
Eine Behandlung kann bei chronischer oder wiederkehrender Sinusitis, Nasenpolypen, anhaltendem Gesichtsdruck, vermindertem Geruchssinn, wiederkehrenden Infektionen oder einer nachgewiesenen anatomischen Blockade sinnvoll sein.
Behandlungsablauf
Nasenendoskopie und geeignete Bildgebung führen durch die Planung. Über die Nasenlöcher werden blockierte Abflusswege geöffnet und erkranktes Gewebe präzise behandelt; äußere Schnitte sind meistens nicht erforderlich.
Heilungsphase
Nasenschwellung, leichte Blutungen, Krusten und Druckgefühl sind anfangs häufig. Kochsalzpflege, die verordnete Behandlung und endoskopische Kontrollen unterstützen die Heilung.
Wichtiger Hinweis
Die Operation ist Teil eines umfassenden Behandlungskonzepts. Medikamente und eine langfristige Nasenpflege bleiben auch danach wichtig.